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Jeans Farben, Waschungen und Effekte anschaulich erklärt

Jeans Farben

Black Black

Diese tiefschwarze Jeans-Farbe wird entweder durch einen zweiten Schwarz-Färbegang des Black Denim erzielt, oder indem man ein Gewebe verwendet, bei dem Kettfaden und Schussfaden beide schwarz sind. Bei Black Black Jeans setzen die Hersteller spätere aufhellende Behandlungen und Effekte, wie z. B. Buffies , nur äußerst sparsam ein, damit die sehr dunkle Farbe erhalten bleibt. Auch werden sie nach der Herstellung nur kurz gewaschen (rinse-washed) und sollten auch später schonend gewaschen werden.

Black

Für Black Jeans wird naturfarbener Denim schwarz eingefärbt, oder es wird ein mit schwarzem und naturfarbenem Faden gewebter Black Denim verarbeitet. Gelegentlich nimmt man auch indigoblauen Denim und überfärbt ihn schwarz. Je nach anschließender Behandlung gibt es Black Jeans im Used-Look oder mit Destroyed-Effekten, aber auch beschichtet im Leder- oder Lack-Styling (Coated Denim). Schwarze Jeans sind eine beliebte Alternative zu Bluejeans, denn Schwarz passt zu allen Farben und jedem Outfit und lässt den Träger optisch schlanker erscheinen.

Blue Black

Blue Black Jeans sind dunkelblau mit einem schwarzen Schimmer, also blauschwarz, was ihnen eine elegante Note verleiht. Sie lassen sich aber auch hervorragend zu einem legeren Outfit kombinieren. Die dunkle Farbe bewirkt eine schlanke Optik und gleichzeitig erscheinen die Beine dadurch verlängert. Aufhellende Effekte werden hier nur sehr sparsam eingesetzt.

Dark Blue

Diese Jeans-Farbe erhält man, indem man einen zweifarbig (mit dunkelblauem und naturfarbenem Faden) gewebten Denim nochmals überfärbt, oder man nimmt einen bereits mit dunkelblauem Faden gewebten Jeans-Stoff. Dark Blue Jeans sind meist rinse-washed und können beim Waschen eventuell ausfärben, sollten also nur mit ähnlichen Farben gewaschen werden. Wie alle dunklen Farbtöne ist Dunkelblau sehr vorteilhaft für die Figur. Ganz gleich ob lässig oder elegant, Dark Blue Jeans können Sie zu jedem Styling tragen.

Blue

Blau ist die klassische Jeans-Farbe und die Ausgangsfarbe für viele Farbnuancen aus der Palette der Blautöne. Die blaue Farbe entsteht durch Einfärbung des Jeans-Stoffes/Denim mit Indigo oder inzwischen auch mit künstlichen Farben. Durch chemische oder mechanische Behandlung wie Moon-wash, Stone-wash usw. wird die Farbe anschließend mehr oder weniger gebleicht bzw. aufgehellt und erhält eine verwaschene oder abgetragene Wirkung. Die so erhaltenen Blautöne reichen von mittelblau über grünblau und hellblau bis fast weiß.

White

Die weiße Jeans-Farbe erhält man entweder durch Bleichen des naturfarbenen Denim oder durch Verweben von bereits gebleichten Baumwollfäden. Weiße Jeans sind vor allem im Sommer sehr beliebt und verleihen jedem Outfit eine gewisse Eleganz. Sie können mit jeder Farbe kombiniert werden. Vor dem Kauf sollte man allerdings beachten, dass Weiß, wie alle hellen Farben, nicht unbedingt ein Schlankmacher ist. Andererseits sind White Jeans vor allem auch am Abend ein echter Hingucker, weil sich Weiß im Vergleich zu anderen Farben im Dunkeln besser abhebt.

 

Jeans Waschung Verfahrensweise

Tint-washed

Wie schon der Name „Tint-washed“ besagt, handelt es sich hier um einen „färbenden“ Waschgang. Die Ausgangsfarbe wird nochmals überfärbt. Dabei wird die Jeans mit Enzymen gewaschen, um beispielsweise dem Blau einen leicht gelbgrünen Ton zu verleihen. Wendet man die Hose, kann man sehen, dass die Innenseite leicht gelblich ist.

Stone-washed

Bei diesem wohl bekanntesten mechanischen Verfahren wird die Jeans in einer Waschmaschine unter Zugabe von Bimssteinen kalt gewaschen. Das Reiben der Steine führt zu einer oberflächlichen Beschädigung des Stoffes. Farbe und Material erhalten so ein abgewetztes, getragenes Aussehen, den sogenannten Used-Look. Gleichzeitig wird der Stoff dadurch weich gemacht, er fühlt sich geschmeidiger an und ist angenehmer zu tragen. Alternativ wir dieser Effekt heute auch industriell durch Sandstrahlen erzeugt, was allerdings zu einer stärkeren Beschädigung des Gewebes führt. WICHTIG: Sandstahlen (Sandblasting) belastet durch feinen Staub die Umwelt und die Lungen der Arbeiter. Sandstrahlen ist in der Jeans Branche verpönt bzw. verboten.

Anti-stone-washed

Einen vergleichbaren Effekt wie beim Stonewashed-Verfahren erhält man, wenn man beim Waschen der Jeans Biokatalysatoren, wie z. B. Hefe, zugibt. Dies hat einen Pilzbefall zur Folge, den man jedoch vorsichtig einsetzen und sorgfältig entfernen muss, da er das Gewebe ansonsten zu sehr angreift.

Power-used

Für eine Power-used-Wirkung, also eine auffallend stark abgetragene Optik, macht man eine Spezial-Wäsche mit einer Kombination aus besonders vielen Bimssteinen (mehr als beim Stone-washed-Verfahren) sowie Enzymen. Die Waschdauer ist ebenfalls länger. Die Enzyme wirken gleichzeitig als Bleichmittel und als Weichmacher. Sie haben den Vorteil, dass sie den Jeans-Stoff weniger beschädigen als mechanische Verfahren oder Säuren. Ein weiterer Name für Power-used ist Super-Stone-washed.

Moon-washed

Hierbei wird die Jeans mehrere Stunden mit Bimssteinen gewaschen, die vorher in Chlor oder Kaliumpermanganat getränkt wurden. Dieses Verfahren nennt man auch Acid-washed oder Snow-washed. Es entsteht eine fleckige Optik mit größeren oder kleineren Flecken. Der erzielte Effekt hängt sowohl von der Waschdauer als auch von der Größe der Steine ab. Kleinere Flecken wirken gleichmäßiger, größere etwas unruhiger. Alternativ werden die Jeans auch mit chlorhaltigen Bleichmitteln besprüht und anschließend gewaschen.

Rinse-washed

Diese Waschung geschieht ohne mechanische Behandlung oder Bleichmittel. Die Jeans wird einfach gespült, wodurch die Farbe nur ganz leicht aufgehellt wird. Es handelt sich hierbei also allgemein um dunkle Jeans. Dabei können im Spülvorgang Weichspüler oder Salze beigegeben werden. Salze sorgen dafür, dass die Farbe anschließend nicht mehr ausfärbt. Wird kein Salz beigegeben, steht auf der Jeans ein Hinweis, diese nur mit dunklen Farben zu waschen. Das Vorwaschen in der Fabrik hat vor allem den Zweck, den Jeans-Stoff weicher zu machen und ein nachträgliches Einlaufen zu verhindern. Weitere Namen für dieses Verfahren sind Garment-washed oder Soft-washed.

Mill-washed

Auch Dark-washed genannt. Die Jeans werden in der Fabrik ohne weitere Behandlung vorgewaschen. Die ursprüngliche dunkle Farbe bleibt erhalten und ist einheitlich, es gibt keine Abnutzungs- oder Knitterspuren und dementsprechend auch keine Used-Optik. Der Stoff wird nicht beschädigt. Da keine chemischen Bleichmittel eingesetzt werden, ist dieses Verfahren allgemein umweltfreundlicher.

 

Jeans Effekte Verfahrensweise

Bleaching

Bleaching ist ein Bleich-Verfahren mit Chlor oder Kaliumpermanganat. Ausgehend von dunklen Farbtönen wie black/schwarz oder blue/blau können hellere Farbtöne in verschiedensten Abstufungen erzeugt werden. Die Helligkeit hängt von der Konzentration und Einwirkungszeit der Bleichmittel ab. Eine umweltschonendere Variante ist das Bleichen mit Natronlauge.

Sandblasting

Zu den neueren, industriellen Verfahren gehört die Hochdruck-Bestrahlung mit Quarzsand, die vor dem abschließenden Waschgang vorgenommen wird. Besonders teure Jeans werden einzeln von Hand sandgestrahlt. Da ein starkes Sandstrahlen den Stoff sehr aufhellt, sind solche Jeans vor allem für schlanke Leute zu empfehlen, da sie den Träger optisch breiter wirken lassen. WICHTIG: Sandstahlen (Sandblasting) belastet durch feinen Staub die Umwelt und die Lungen der Arbeiter. Sandstrahlen ist in der Jeans Branche verpönt bzw. verboten.

Schmirgeln

Schmirgeln oder Abrasion bezeichnet das Abschleifen mit Sandpapier oder Schleifgeräten. Bestimmte Stellen der Jeans werden abgeschmirgelt, z. B. an den üblichen Abriebstellen, was den Stoff dort aufhellt sowie dünner und weicher macht. Der besonders ausgeprägte Used-Look lässt sich am besten mit einem lässigen Styling kombinieren.

Zerlöchern

Die Optik der zerlöcherten Jeans zählt zur Kategorie der „Destroyed-Effekte“. Dabei werden mit Drahtbürsten oder Schleifgeräten richtige Löcher in den Stoff gerissen. Sie verleihen der Jeans einen abgerissenen Look, der je nach Modetrend besonders bei Jugendlichen beliebt ist.

Punching

In die Kategorie „Destroyed“ zählt auch das Punching. Man erhält diesen Effekt, indem die Oberfläche durch Nadeln oder Haken zerstoßen und aufgerissen wird.

Grinding

Ein weiterer „abgerissener“ Effekt ergibt sich, wenn man auf der Jeans Ritz-Streifen anbringt. Beim Grinding werden mit Schleifgeräten kleine Streifen in die Jeans geschnitten. Meist an Nähten, Säumen, Gürtelschlaufen, Taschen und Bünden eingesetzt, verleihen sie der Jeans einen lässigen Look. Wenn sie jedoch sparsam angebracht sind, lassen sie sich auch mit einem schickeren Outfit kombinieren.

Lasern

Auch „Laser-blast“ genannt. Die Oberfläche des Jeans-Gewebes wird dabei an ausgewählten Stellen mit Laserstrahlen verbrannt, sodass diese Stellen aufgehellt erscheinen. Mit der Laser-Methode können zudem helle Motive oder Muster eingebrannt werden, was diesem Verfahren zusätzliche Gestaltungsmöglichkeiten und dem Träger persönliche Kombinationsvarianten bietet.

Buffies

Buffies sind Bewegungsfalten, die den Jeans ein natürliches, getragenes Aussehen verleihen. Sie werden durch langes Bügeln oder Pressen in den Stoff eingearbeitet. Alternativ können die Falten zusammengenäht oder sogar getackert werden. Danach werden die Jeans in einem aufhellenden Verfahren gewaschen. Es entstehen hellere und dunklere Stellen, ähnlich der natürlichen Faltenbildung.

Tags: Fachartikel
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